Wärmepumpen-Regelung

Die Funktion Wärmepumpe steuert alle direkt auf den Energieerzeuger Wärmepumpe bezogenen Komponenten. Sie eignet sich für Sole-, Wasser- und Luft-Wärmepumpen mit einem Kältekreislauf und bis zu vier Verdichtern (max. 2 Verdichter können in die Hardware-Sicherungskette integriert werden). Für grössere Wärmepumpen mit mehreren Kältekreisläufen können mehrere WPC3-U vernetzt werden (optionale Software-Features Master-Erzeuger und Slave-Erzeuger erforderlich). Dabei ermöglicht das optionale Software-Feature Master-Erzeuger eine sehr flexible Konfiguration, wie die einzelnen Verdichter und Kältekreisläufe bei Teillastbetrieb zugeschaltet werden sollen.

Die Wärmepumpenfunktion kann sowohl zur Heizung wie auch zur Kühlung (aktiv oder passiv) eingesetzt werden. Dabei werden zeitliche Faktoren wie die Mindestlaufzeit und die Mindeststillstandzeit der Kompressoren ebenso berücksichtigt wie Druck- und/oder Temperaturvorgaben sowie der von anderen Funktionen ermittelte Wärmebedarf.


Eine in Hardware ausgeführte Sicherungskette überwacht mögliche Fehler der Anlage:
Kompressor-Störung, Niederdruck- und Hochdruck-Störung (Pressostaten und - falls vorhanden - Drucksensoren), Motorschutzschalter, Soledruck- und Strömungswächter. Zusätzlich kann ein Phasenfolgerelais zur Überwachung der Drehstromphasen und der Phasenfolge angeschlossen werden.
Alle Fehler werden in einer Fehlerliste mit Uhrzeit und Datum aufgezeichnet (s.a. Datenlogger).

Für Luft/Wasser-Wärmepumpen steht eine Abtaufunktion mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Von Verzögerungszeiten über Temperaturniveaus vor und während des Abtauens bis hin zur Abtropfzeit können viele Parameter optimiert werden.

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten bei den Betriebs- und Störgrenzen erlauben eine optimale Anpassung des Reglers an die zu regelnde Wärmepumpe. Ergänzt werden diese durch eine Frostschutzfunktion.